Achtung, Schulbeginn!

Nun hat bereits für alle Kinder und Jugendlichen in Österreich wieder der Schulalltag begonnen. Für viele Kinder bringt dies die Herausforderung mit sich, sich erstmals ohne Begleitung im Straßenverkehr orientieren zu müssen…

Der Sprecher des VCÖ Christian Gratzer sieht darin jedoch einige Nachteile: „Eltern, die ihr Kind mit dem Auto zur Schule chauffieren, tun auch ihrem eigenen Kind nichts Gutes. Zum einen ist der Schulweg die Chance, auf eine tägliche Portion gesunde Bewegung zu kommen. Zudem ermäglicht der Schulweg dem Kind, in einem gesicherten Umfeld wichtige Kompetenzen im Straßenverkehr zu erlangen. Kinder sind dann auch in der Freizeit sicherer unterwegs.“ Schülerlotsen sowie eine erhöhte Aufmerksamkeit machen den Schulweg um einiges sicherer als auf jeden Freizeitweg.

Nichtsdestotrotz darf die Gefahr für Kinder und Jugendliche am Schulweg keinesfalls unterschätzt werden. Allein im Jahr 2016 kam es hier zu 538 Unfällen. Die Überwiegende Mehrheit davon – nämlich knapp 60 % – waren „Taferlklassler“ im Alter von 6 und 7 Jahren. (Quelle: Statistik Austria)

Das Redaktionsteam von Dr. Hartl Autoverleih hat einige wichtige Tipps und Tricks zusammengestellt um den Schulweg so sicher wie nur möglich zu gestalten:

Wählen Sie nicht den kürzesten sondern den sichersten Schulweg. Ampeln und Zebrastreifen sollten unbedingt genutzt werden, auch wenn dadurch Umwege entstehen.

Üben Sie am besten schon einige Wochen vor Schulbeginn gemeinsam mit Ihrem Kind den Schulweg und sprechen Sie Gefahrenquellen an. Damit sich das Kind Verhaltensempfehlungen einprägt, sollten diese oft vorgezeigt, wiederholt und immer wieder besprochen werden. Vermeiden Sie jedoch bei Ihrem Kind Angst vor dem Schulweg auszulösen und loben Sie es für richtiges verhalten im Straßenverkehr. Motivieren Sie es auch weiterhin wachsam zu sein.

Um Ihr Kind auf unvorhersehbare Situationen im Straßenverkehr vorzubereiten, ist das Durchspielen von „Wenn, dann“-Szenarien eine gute Möglichkeit. Geben Sie dem Kind die Möglichkeit eigene Lösungsvorschläge zu unterbreiten und besprechen bzw. falls notwendig korrigieren Sie diese gemeinsam.

Werbetafeln, Baustellen, Sträucher und Gebüsche können aufgrund der Körpergröße der Kinder oftmals gefährlich das Sichtfeld des Kindes im Straßenverkehr einschränken. Hier ist es wichtig, dass Eltern bzw. Begleitpersonen aktiv auf diese Gefahren achten.

Sollten Schulanfänger die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, ist es wichtig das richtige Verhalten an Haltestellen, das Zu- und Aussteigen sowie die Querung der Fahrbahn schon vorab öfter zu üben.

Sollte Ihr Kind ein Langschläfer sein, ist es wichtig es rechtzeitig zu wecken um dem Körper genug Zeit zu geben auf Touren zu kommen, ansonsten könnte es zu einer eingeschränkten Reaktionsfähigkeit kommen.

Gerade in der kalten Jahreszeit ist es oft noch dunkel, wenn das Kind das Haus verlässt um sich auf den Weg in die Schule zu machen. Hier ist es wichtig dem Kind helle Kleidung anzuziehen und im Optimalfall Arme, und Beine sowie die Schultasche mit reflektierenden Aufnähern zu versehen.

Aber auch wir Autofahrer müssen vermehrt auf die Sicherheit der jungen Verkehrsteilnehmer achten.

„Wenn Kinder zu aktiven Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern werden, brauchen Sie besondere Unterstützung und Rücksichtnahme, denn häufig sind sie nicht in der Lage, gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten. Vor allem motorisierte Lenkerinnen und Lenker sollten sich zu Schulbeginn verstärkt bewusst machen, dass Kinder aus dem Vertrauensgrundsatz ausgenommen sind und daher besondere Vorsicht gefordert ist“

erklärt Peter Felber vom Kuratorium für Verkehrssicherheit.

Wir wünschen allen Schülern ein erfolgreiches Schuljahr und einen sicheren Schulweg!

Euer Team vom Dr. Hartl Autoverleih