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In diesem Artikel widmen wir uns wieder einmal Ihrer Sicherheit und möchten Ihnen näher bringen, wie Sie die Rückspiegel Ihres Fahrzeuges ideal ausrichten, sodass Sie einen toten Winkel weitestgehend minimieren oder ausschließen können..

Es war einmal vor langer Zeit, als Fahrzeuge mit nur einem fahrerseitig angebrachten Seitenspiegel über unsere Straßen brausten. Die Automobilindustrie legte den Fokus darauf, dass der Fahrer die linke Seite neben dem Fahrzeug mit dem Seitenspiegel überblicken konnte. Als Ferrari 1984 den legendären Ferrari Testarossa einführte, welcher in weiterer Folge äußerst ansprechend und weltbekannt in der Krimiserie Miami Vice eingesetzt wurde, war es eine Selbstverständlichkeit, diesen mit nur einem auf der Fahrerseite platzierten Spiegel ab Werk auszuliefern. Das einzigartig mächtige Heck und der überdimensionale einzelne Seitenspiegel des Testarossa prägten das Erscheinungsbild dieses Fahrzeuges.

In den Jahren stieg die Verkehrsdichte und somit wurden die Anforderungen und die damit verbundenen Eindrücke auf den Fahrer wesentlich umfangreicher. Somit entschied man, dass künftig dem Fahrer jeweils ein Seitenspiegel auf der Fahrerseite, als auch auf der Beifahrerseite zur Verfügung stehen sollte.

Die zu verarbeitenden Eindrücke im heutigen Straßenverkehr machen Seitenspiegeln auf beiden Seiten des Fahrzeuges unabdingbar. Der Fahrer muss mit einem Blick in den
Rück- sowie in die Außenspiegel das Verkehrsgeschehen im jeweiligen Bereich
hinter dem Wagen erfassen können.

Die naturgegebene Eigenart eines Spiegels ausschließlich die Umgebung der jeweiligen Ausrichtung abzubilden, nötigt uns dazu, die uns im Fahrzeugbereich zur Verfügung stehenden Spiegel bestmöglich auszurichten. Ein nicht exakt  ausgerichteter Schminkspiegel kann einem im schlimmsten Fall bei den Bemühungen der Verschönerung des eigenen Antlitzes böse mitspielen.

Diese Fehlgriffe sind ärgerlich, weitestgehend aber ohne Folgen. Viel wichtiger ist es jedoch, die beiden Außenspiegel und Innenspiegel miteinander so exakt in Einklang zu bringen, dass der gesamte hintere und seitliche Bereich des Fahrzeuges möglichst nahtlos abgebildet werden kann. Moderne elektronische Hilfen wie Einparkhilfen, Seiten- und Rückfahrkameras sind eine willkommene Erweiterung der Sicherheitsausstattung moderner Fahrzeuge, die wesentlichen Spiegel des Fahrzeuges bieten jedoch einfachste und größtmögliche Sicherheit.

Mit folgenden Tipps möchten wir Ihnen näher bringen, wie Sie die Rückspiegel Ihres Fahrzeuges ideal ausrichten, sodass Sie einen toten Winkel weitestgehend minimieren oder ausschließen können:

Um die Fläche des Spiegels richtig auszunutzen, sollte Ihr eigenes Fahrzeug nur am inneren Rand des Glases oder gerade nicht mehr zu sehen sein.

Lehnen Sie Ihren Kopf zur Seite, bis er beinahe das fahrerseitige Fenster berührt. Dann richten Sie den linken Seitenspiegel so aus, dass Du nur das hintere Ende des Autos im Spiegel ersichtlich ist.

Lehnen Sie den Kopf nun nach rechts bis er sich in der Mitte des Autos befindet – ungefähr zwischen den beiden Vordersitzen. Von hier aus richten Sie den rechten Seitenspiegel aus, sodass nur der hintere Bereich der rechten Fahrzeugseite im Spiegel ersichtlich ist.

Zuletzt stellen Sie den Innenspiegel so ein, dass er auf die Mitte des Heckfensters zeigt.

Beim Fahren werden sie bemerken, dass ein überholendes Auto zunächst in der Mitte des Innenspiegels erscheint. Wenn es sich nähert, bewegt es sich auf die Seite des Rückspiegels und erscheint gleichzeitig im Seitenspiegel. Dadurch gibt es im Idealfall keinen toten Winkel, da es eine Überschneidung zwischen den Spiegeln gibt.

Bitte beachten Sie, dass es bauartbedingt bei den unterschiedlichen Fahrzeugen nicht immer zu einem bestmöglichen Ergebnis kommt und diverse Spiegelvarianten im Umlauf sind.

Natürlich haben sich die Tüftler der Automobilhersteller in den Jahren umfangreiche Verbesserungsvarianten auch in diesem Bereich ausgedacht. Eine sehr willkommene Erfindung war vor vielen Jahren der asphärische Außenspiegel.

Diese besitzen eine zweigeteilte, teilweise gebogene (konvexe) Spiegelfläche. Dadurch vergrößert sich die Sichtfläche des Rückspiegels. Die korrekte Einstellung der Seitenspiegel auf die Sitzposition des Fahrers verringert beim asphärischen Außenspiegel den toten Winkel fast vollständig.

Wir hoffen Ihnen mit dieser Ausführung etwas im Straßenverkehr geholfen zu haben,
jedoch gilt: Der Schulterblick ist durch nichts zu ersetzen!

Lesen Sie demnächst Teil 4 unserer Sicherheitsreihe: Die richtige Lenkradhaltung!

Eine sichere Fahrt wünscht
Ihr Team Dr. Hartl Autoverleih

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